Asbest sicher entsorgen - die Bau Service und Logistik GmbH Leipzig kennt sich aus

Asbest ist zugfest und elastisch zugleich, hitzebeständig, nicht brennbar und widerstandsfähig gegen Chemikalien. Darüber hinaus lässt sich der kostengünstige und leicht verfügbare Werkstoff gut mit anderen Materialien verbinden. Aufgrund dieser Eigenschaften wurde Asbest vor allem in den 1960er bis 1980er Jahren viel genutzt, zum Beispiel in Fassaden, Dachplatten und Rohrummantelungen. Zu Beginn der 1990er Jahre wurde Asbest jedoch als gesundheitsgefährdend eingestuft. Aus diesem Grund ist seine Verwendung in Deutschland seit 1993 und in der gesamten EU seit 2005 verboten. Darüber hinaus gelten für die Asbestsanierung und die Asbestentsorgung strenge Vorschriften, die Sie unbedingt einhalten sollten.

Warum ist Asbest so gefährlich?

Asbest besteht zwar aus natürlich vorkommenden Mineralienfasern, allerdings können sich diese in kleinste Teile aufspalten und beim Einatmen in die Lunge gelangen. Dort lagern sie sich ein, wodurch die Lunge verhärtet. Diese Lungenverhärtung, auch Asbestose genannt, ist seit 1936 als Berufskrankheit anerkannt. Darüber hinaus können schon wenige Asbestfasern Krebs auslösen, selbst Jahrzehnte nach dem Kontakt. So gilt Asbest als wichtigster Risikofaktor für die Entwicklung des malignen Mesothelioms. Hierbei handelt es sich um einen Tumor, der beispielsweise von den Zellen des Lungenfells, des Herzbeutels oder des Bauchfells ausgeht, die Lunge mantelförmig umschließt und meist innerhalb kurzer Zeit tödlich verläuft.

Asbestsanierung: am besten eine Firma beauftragen

Für den Umgang mit Asbest auf Baustellen gelten strenge gesetzliche Regelungen. Wenn Sie Asbestplatten oder andere asbesthaltige Produkte ausbauen wollen, müssen Sie laut Gesetz über die erforderliche Sachkunde verfügen, um eine Gesundheitsgefährdung durch Asbestfasern auszuschließen. Ausnahmen gibt es nur für Produkte, in denen der Asbest fest gebunden ist. Das gilt beispielsweise für asbesthaltige Dachplatten auf Ihrer Gartenlaube oder für Außenwandbekleidungen. Allerdings müssen Sie hierbei dieselben Schutzmaßnahmen ergreifen wie bei gewerblichen Arbeiten. Näheres hierzu finden Sie in der TRGS 519 "Asbest: Abbruch-, Sanierungs- oder Instandhaltungsarbeiten".

Besteht die Vermutung, dass Putze, Klebstoffe, Fensterdichtungen oder Fliesenkleber Asbest enthalten könnten, müssen Sie vor den Bauarbeiten einen "Asbest-Test" in Auftrag geben. Bestätigt sich der Verdacht, bleibt Ihnen nichts weiter übrig, als die Asbestsanierung von einer Firma erledigen zu lassen. Dabei sollten Sie beachten, dass das Asbest Entfernen nur eine Firma übernehmen darf, die über eine Zulassung der zuständigen Behörden verfügt.

Asbestentsorgung - Firma nehmen oder privat abwickeln?

Für das Asbest Entsorgen gelten dieselben Regeln wie für die Asbestsanierung. Schwach gebundene Asbestprodukte dürfen Sie in keinem Fall privat entsorgen. Hierbei handelt es sich um Stoffe, von denen eine besonders große Gefahr ausgeht, weil sie sehr leicht Asbestfasern abgeben. Hier muss die Asbestentsorgung von einem zugelassenen Fachbetrieb durchgeführt werden.

Anders verhält es sich, wenn Sie Produkte wie Asbest-Wellplatten entsorgen möchten, in denen der Asbest fest gebunden ist. In diesem Fall können Sie selbst tätig werden, haben aber wiederum die gleichen Regelungen zu befolgen wie die Fachbetriebe. So müssen Sie Schutzkleidung tragen und dürfen die Baustoffe weder zerbrechen noch zersägen. Entsteht Staub, müssen Sie diesen mit einem Industriestaubsauger der Klasse H beseitigen, der für Asbestarbeiten zugelassen ist. Lagern Sie die Platten vor der Entsorgung zwischen, müssen Sie diese so verpacken, dass keine Asbestfasern austreten können.

Da bei der Entsorgung von Asbest vieles schief gehen kann, empfiehlt es sich in den meisten Fällen, einen Fachmann hinzuzuziehen. Zwar fallen damit höhere Kosten für die Asbest-vom-Dach-Entsorgung an, dafür können Sie sicher sein, dass Ihre Gesundheit nicht unnötig durch den Gefahrstoff beeinträchtigt wird.

Asbest entsorgen - mit diesen Kosten müssen Sie rechnen

Betrauen Sie eine Fachfirma mit dem Ausbau der asbesthaltigen Bausubstanz, fallen neben den eigentlichen Asbest-Entsorgungskosten auch Aufwendungen für die Gerüstmiete, die Kosten pro Quadratmeter oder Arbeitsstunde eines Handwerkers, Anfahrtskosten sowie Verpackungskosten an. Die Asbestentsorgung-Preise können von Kommune zu Kommune stark variieren. Am besten ist es, die Asbest-Kosten beim zuständigen Entsorgungsunternehmen zu erfragen.

Möchten Sie im Raum Leipzig eigenständig Asbestplatten entsorgen, müssen Sie diese staubdicht in reißfester Folie oder einem Big-Bag für Asbest verpacken und können sie dann auf der Zentraldeponie Cröbern abgeben. Die Gebühr beträgt 76,00 Euro pro Tonne (Stand: Oktober 2020). Den Asbest-Big-Bag erhalten Sie an der Eingangswaage der Zentraldeponie oder über den Versandhandel im Internet.

Asbest entsorgen in Leipzig - wir sind für Sie da

Wenn es um die Asbestsanierung oder die Asbestentsorgung in Leipzig geht, ist die BSL Bauservice & Logistik GmbH der richtige Ansprechpartner. Da der Umgang mit dem gefährlichen Abfall zu unserem täglichen Geschäft gehört, kennen wir uns mit den gesetzlichen Vorschriften bestens aus. Zudem verfügen wir über alle erforderlichen Sachkundenachweise und Zulassungen.

Sie möchten uns beauftragen oder haben Fragen zum Thema Asbest Entsorgen, die auf dieser Seite noch nicht beantwortet wurden? Dann setzen Sie sich am besten gleich mit uns in Verbindung. Wir helfen Ihnen gern weiter.